Paul Herwarth von Bittenfeld hat in einem Artikel für das Magazin Gründerszene aufgezeigt, wie ein internes Twitter helfen kann, die Projektkommunikation in Organisationen zu verbessern.
Darin zeigt der Autor die aus seiner Sicht deutlichen Potenziale von internen Twitterlösungen auf:
Einerseits soll Twitter als Plattform für Nachrichten dienen, die einen gewissen Informationsgehalt und eine vergleichsweise dauerhafte Relevanz haben. Andererseits hat ein Microblog das Potential, die berühmt-berüchtigten E-Mails @all ablösen.
Hört sich schon mal gut an. Der Plattform-Charkater eignet sich laut Herwarth von Bittenfeld für kurzfristige Projektneuigkeiten, die für mehrere Personen interessant sind, Ideen, die man kurz vorstellen und mit anderen diskutieren möchte oder aktuelle Statusmeldungen und Termine. Es kommt – so das Ziel – zu einem Austausch wie beim gemeinsamen Mittagessen oder dem kurzen Plausch beim Pausentee, bei dem auch immer geschäftliche Themen eine Rolle spielen: Projektdetails, Ideen und Feedback gehören in jedem Unternehmen zum Flurgespräch dazu. Diese Informationen und diesen Austausch kann man mithilfe eines Microblogs digitalisieren und zentral dokumentieren: In ausgereiften Microblogging-Systemen werden Nachrichten archiviert und sind durchsuchbar, Informationen sind also nicht flüchtig, sondern bleiben dauerhaft erhalten, das Flurgespräch und damit ein wichtiger Teil der Projektkommunikation wird transparent gemacht.
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Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
