Nachgebloggt vom Technik-Weblog:
Im Rahmen der Galanacht anlässlich des Leonardo Awards 2007 in Linz wurde auch die TechWoman-of-the-year 2007 gekürt: DI Birgit Marx ist Geschäftsstellenleiterin des Aufzugherstellers Otis in Salzburg und beeindruckte die Jury vor allem durch ihren Ausbildungsweg und die Karriere, die ihr bei Otis gelungen ist. Marx absolvierte in der ehemaligen DDR eine Schlosserlehre mit Abitur. Anschließend studierte die gebürtige Ost-Berlinerin Maschinenbau mit Fachrichtung Fördertechnik. 1988 stieg sie in Ostberlin bei VEB BAF ein, wo sie in der Arbeitsvorbereitung tätig war. 1991 wurde das Unternehmen vom Aufzughersteller Otis übernommen. Schließlich landete sie im Verkauf. Im Dezember 2000 kam sie nach Österreich, seit Jänner 2007 leitet sie mit 17 Mitarbeitern die Geschäftsstelle von Otis in Salzburg.
Der Hintergedanken zu diesem besonderen Preis?
Dass Frauen in der Technik immer noch in der Minderheit sind, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, gerade sie einmal ins Rampenlicht zu stellen. Und genau das macht der Sonderpreis für Frauen in der Technik.
Dieser Preis ist nicht nur durch seine Einzigartigkeit etwas ganz Spezielles, sondern auch durch seinen Vergabe-Modus. Für diese Auszeichnung kann frau nicht einreichen, frau wird nominiert. Und aus allen Nominierten kürt dann die Jury die Preisträgerin.
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Verfasst von Andreas Reisenbauer
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)

Lieber Autor,mir sind in diesem Artikel einige Fehler aufgefallen.
1.Birgit wird erst 44 Jahre alt
2.Schlosserlehre mit Abitur(gab es in der DDR)
3.1988 gab es die Firma Otis noch nicht in Ostberlin.1991 übernahm Otis den VEB BAF wo Birgit in der Arbeitsvorbereitung tätig war.
Mit freundlichen Grüßen Carsten
— Carsten ehemaliger Kollege von Birgit 03.11.2007 15:14 #
Hallo Carsten,
danke für den Hinweise, die Änderungen habe ich natürlich sofort berücksichtigt. Aber die Sache ist wieder einmal ein Beweis, wie ohne Sorgfalt Pressemitteilungen verfasst werden, ohne fundiert zu recherchieren. Jene, die dann diese Information im guten Glauben weiterverbreiten, multiplizieren dann diese Fehler.
LG
Andreas
— Andreas Reisenbauer 04.11.2007 10:07 #