Wohl jeder von uns hatte schon unzählige skurrile, ärgerliche oder frustrierende Erlebnisse mit undurchschaubaren Menüs, unerklärlichen Fehlermeldungen und Totalzusammenbrüchen technischer Systeme. Geräte benutzerfreundlich und Systeme stabil zu gestalten, ist offenbar nicht so einfach.
“User Experience” und “User Centered Design” sind Schlagworte, die in Werbekampagnen gerne verwendet werden, in der realen Welt des Elektronik-Supermarktes ist die Benutzerfreundlichkeit aber selten zu finden. Im Kampf um die Marktherrschaft wollen viele Hersteller häufig lieber mit noch mehr Funktionen punkten statt mit besserer Funktion.
Ina Wagner, Leiterin des Instituts für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der Technischen Universität Wien, meint, dass bei der Entwicklung von Systemen für den Arbeitsbereich die Benutzer viel mehr einbezogen werden müssten, und zwar weit über Usability-Tests hinaus.
Eine gute Zusammenfassung zum Themenkomplex Benutzerfreundlichkeit in der Technik gibt Ö1 in seinem Magazin “matrix”.
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Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
