Kirstin Nickelsen hat im Mediationsblog vor einiger Zeit wieder mal ein Thema aufgegriffen, das in jedem Seminar losbricht, wenn es um das Thema Motivation geht. Ich nähere mich dem Thema Motivation meist über die Sinn-Nutzen-Argumentation für Mitarbeiter. Extrinsisch gefärbte Motivitatoren wie Geld oder Prämien lasse ich links liegen, weil sie nicht nachhaltig sind. Was uns übrigens immer wieder durch Studien belegt wird. Dennoch wird nach wie vor von vielen Mitarbeitern, Vorgesetzten und Personalchefs die Mär geglaubt und verbreitet, dass man sich mit Geld motivierte Mitarbeiter “kaufen” kann. Weit gefehlt – wie es auch das Möhren-Beispiel von Kirstin” auf den Punkt bringt:
“Ich will mehr Geld!”
“Ich will befördert werden!”
“Ich will einen besseren Chef!”
“Ich will einen Firmenwagen!”Möhren sind: Lockmittel!
Kurzfristig mögen sie schmecken, sind sie brauchbar, befriedigen den kleinen Hunger.Doch immer größere Möhren müssen her:
Firmenreise, Prestige, Anerkennung, Auszeichnung.Die Möhren, Sie Esel, motivieren Sie nicht. Sie locken nur. Ein Stück nach vorne, mag sein.
Ist Ihnen klar, dass ein Firmenwagen, ein größeres Auto oder mehr Gehalt, Sie langfristig nicht motivieren wird?
Wissen Sie, dass es völlig egal ist, wer Ihr Chef ist?
Dass Ihre Motivation nicht steigen wird, wenn Sie befördert werden?
Dass Sie keinen Marathon gewinnen, nur weil man Ihnen eine Medaille verspricht?Wenn Sie all das wissen, warum schreien Sie dann nach Möhren?
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
