Im Weblog von Fritz B. Simon fand ich vor einigen Tagen ein Musterbeispiel von effizienter Teamarbeit. Simon beschreibt in dem Beitrag die Organisation der Teamarbeit in einem deutschen Maschinenbauunternehmen – hier der volle Artikel zum Nachlesen:
Das Modell
Die Produktion war in Teams von 4 – 15 Personen organisiert. Jedes der Teammitglieder war in der Lage (im Idealfall) jede der anfallenden Tätigkeiten zu übernehmen. Alle zwei Jahre wählen die Teammitglieder einen Sprecher, der keine Führungsfunktionen ausübte. Am Wochenanfang findet jeweils eine Teambesprechung statt, in der sich die Teammitglieder über die Arbeitsverteilung – wer macht was? – für die kommende Woche einigen müssen. Sie beschließen auf diese Weise auch, wer wann in Urlaub geht usw. In dem Unternehmer gibt es speziell ausgebildete Teammoderatoren, die an diesen Sitzungen – in einer neutralen Moderatorenfunktion – teilnehmen. Ein Drittel des Gehalts ist bei jedem variabel und leistungsabhängig. Dabei wird z.B. positiv bewertet, wenn ein Mitglied – so wie als Ideal gefordert – jede der Tätigkeiten des Teams ausführen kann, d.h. sie erlernt hat. Ausserdem wird die Qualität der Arbeit – gemessen an den Rückrufen – bewertet. Da an der so produzierten Qualität auch die Ingenieure, die in der Entwicklung sind, der Service und auch der Vertrieb beteiligt sind, wird hier eine Bewertung eingeführt, die für jeden der Beteiligten gilt. Verbesserungsvorschläge werden tagesaktuell notiert und veröffentlicht, ein Teammitglied übernimmt die Verantwortung dafür, sie zu realisieren, Termin wird festgelegt bis wann.
Die Hierarchie
Die Hierarchie in dem Unternehmen ist extrem flach: zwischen Vorstand und “einfachem” Arbeiter gibt es nur eine Ebene. Hierarchische Kontrolle ist nicht nötig, da die Teammitglieder sich gegenseitig genug beobachten, um den Laden am Laufen zu halten…
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
