Eine heute aktuell präsentierte Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft zeichnet für die nähere Zukunft der österreichischen Industrie kein rosiges Bild: In Österreich werden schon bald Techniker zur Mangelware werden. Für 2010 wird bereits eine jährliche Lücke von rund 1000 Akademikern in den 15 meistgesuchten Studienrichtungen prognostiziert.
Am eklatantesten macht sich der Mangel an Technikern und Technikerinnen im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und den Werkstoffwissenschaften bemerkbar. Als einer der Gründe führen die Studienautoren an, dass das Beschäftigungswachstum in den angesprochenen Bereichen höher ist als der Absolventenanstieg. Ein gewisses “Überangebot” stellt die Studie sogar in den Bereichen Architektur und Biologie fest.
Wird spannend sein, ob die angedachten Maßnahmen zur Gegensteuerung, wie etwa gezielte Studentenberatung, Maßnahmen zur Steigerung der Technikerinnen-Quote sowie eine Zugangssteuerung an den Unis, dieses Problem rechtzeitig in den Griff zu bekommen.
Vielleicht sollte aber auch das verstaubte Image eines technischen Studiums ein wenig hinterfragt werden…
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Verfasst von Andreas Reisenbauer
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
