Weil ‚klassische’ Seminare nur ein Teil des Wissens, das Mitarbeiter derzeit und zukünftig benötigen, vermitteln können, und weil der Inhalt eines Seminares meist nicht ausreichend auf den Bereich fokussiert, in dem sich ein Mitarbeiter weiterentwickeln möchte, spielen Methoden wie Mentoring eine immer wichtigere Rolle in der Personalentwicklung.
Diese Aussage war vor kurzem im perso-net-Blog zu finden und obwohl ich mit meinem Unternehmen Seminaranbieter bin, kann ich das – zumindest teilweise – bestätigen. Die Wirkung jedes Seminars verpufft recht rasch, wenn der Lerntransfer in den beruflichen Alltag nicht gelingt. Sicherstellen kann man diesen etwa durch
- gezielte Follow-up-Einheiten
- Einzel- oder Gruppencoachings
- Training-on-the-job
Diese Methoden, gehen davon aus, dass ein Externer (Coach, Trainer etc.) als Begleiter hinzugezogen wird. Beim Mentoring wird allerdings auf die internen Know-how-Ressourcen gesetzt. Wird beides (nachhaltige Seminare und ein effektives Mentoringkonzept) im Unternehmen angewendet und gelebt, ist das für die interne Personalentwicklung ein Quantensprung.
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)

Hallo Andreas,
Gebe dir absolut Recht.
Sehe das bei mir selber am Besten. Inhalte, die “nur” in Seminaren unterrichtet werden, hat man zwar meist im Kopf und kann sich daran erinnern. Wirklich umgesetzt werden sie aber nur selten.
Inhalte, die ich von meinem Kollegen, mit dem ich zusammenarbeite, abschaue, eigne ich mir viel leichter an und übernehme sie für mein eigenes Arbeiten.
— Christian 17.09.2009 09:12 #