In diesem Weblog dreht sich vieles darum, wie es gelingen kann, Wissenschaft und Technik verständlich zu kommunizieren. In meinem heutigen Artikel möchte ich aber einen Schritt weiter gehen und jene Technik in den Vordergrund rücken, die Verständlichkeit bzw. Kommunikation im Computer- und Internetumfeld für die Zielgruppe der Blinden und Sehbehinderten erst ermöglicht.
Facebook, Twitter und Co spielen im täglichen Leben eine immer
wichtigere Rolle. Der Trend zur modernen Kommunikation ist
unübersehbar und unaufhaltsam. Gerade für Blinde und
Sehbeeinträchtigte ist es daher wichtig, selbst aktiv an diesem
modernen Leben teilnehmen zu können.
Neueste Technik und ein erfreulicher Fortschritt in der Technologie
der Hilfsmittel eröffnen ungeahnte Möglichkeiten, die vor einigen
Jahren noch undenkbar oder unbezahlbar waren.
Martin Thomas Schrott erblindete im Alter von 15 Jahren selbst und möchte nun mit seinem Unternehmen thinking:systems anderen Blinden und Sehbeeinträchtigten durch moderne Hilfsmittel den Alltag erleichtern.
Die Highlights
Auf der ReCare, der Fachmesse für Pflege, Rehabilitation und Integration vom 12. bis 13. Mai in Klagenfurt wird der 33-jährige Unternehmer die neuesten Versionen der Screenreader “Window Eyes” (für Computer) und “Mobile Speak” (für Symbian und Windows Mobile Handys) vorstellen. Auch die brandneuen Produkte “Mobile Accessibility”, die erstmals auch Android-Mobiltelefone zugänglich
macht, und “TV-Speak” werden breiten Raum einnehmen.
Der Schwerpunkt liegt auf Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit. So reicht das Spektrum von der kostenlosen GPS-Navigation auf Nokia-Mobiltelefonen über einfachste Kommunikation in sozialen Netzwerken auf allen Geräten bis zur Fernsteuerung eines Computers mit Window Eyes 7.5.
Spannende Themen für eine sicherlich bislang noch vernachlässigte Zielgruppe. Nähere Infos gibt es direkt bei Martin Thomas Schrott
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Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
