Die stark arbeitsteiligen Systeme (Taylorismus) des westlichen Wirtschaftssystems gehören der Vergangenheit an, gefragt ist heute übergreifendes Wissen und Denken sowie eine interdisziplinäre Sichtweise. Dennoch werden auch heute noch Studenten ausgebildet als Konstruktionsingenieur, Elekrotechnik-Ingenieur, Betriebswirt usw… Dabei braucht die Wirtschaft heute mehr denn je integrative Arbeitsmethoden, wie das Science-to-Business Research Centre Germany feststellt.
In der synchronen Produktentwicklung liegt die Zukunft, heißt es dort in einem Beitrag über Schlüsselqualifikationen wie Soft Skills.
Fähigkeiten also, die Uni-Absolventen künftig aufweisen sollten. Dahinter steht die Idee einer gleichzeitigen, gemeinsamen intensiven Produktentwicklung durch unmittelbare Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus allen beteiligten Unternehmensbereichen.
Mitarbeiter aller Disziplinen und Hierarchien sowie Studierende aller Fakultäten müssen auf diese neuen integrativen Arbeitsmethoden vorbereitet und interdisziplinär ausgebildet werden.
Dazu gehört künftig maßgeblich die Entwicklung von Soft Skills und Schlüsselqualifikationen bei den Studierenden. Und das Fernziel: Techniker und Betriebswirte, Soziologen und Architekten arbeiten in Seminaren und Workshops zusammen.
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Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
