In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist es für viele Bereiche der Personalentwicklung schwierig, Projekte anzukurbeln bzw. weiter zu verfolgen.
Dazu Claudia Conrads, Geschäftsführerin der Nürnberger Information Factory Deutschland GmbH, die als IT-Dienstleister auf Online-Befragungen im Personalumfeld spezialisiert ist und mit zahlreichen großen und weltweit aktiven Unternehmen und Organisationen zusammenarbeitet:
„Der Reflex, bereits geplante, aber noch nicht angelaufene Projekte im Human-Resources-Bereich erst einmal zu stoppen, liegt bei schlechter Auftragslage oder gar geplanten Entlassungen natürlich nahe und ist nachvollziehbar. Gerade in der Krise sollten Unternehmen aber Wert darauf legen, ihre Mitarbeiter durch geeignete Maßnahmen weiter zu motivieren, denn wenn es wieder aufwärts geht, ist eine loyale Belegschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, in das Fundament zu investieren.
Weiterentwicklung und Mitarbeiterausbildung
Geschäftlich ruhigere Phasen bieten laut Conrads sich zudem besonders an, um die Weiterentwicklung und Ausbildung der Mitarbeiter voranzutreiben, ohne zu große Einschnitte beim operativen Tagesgeschäft machen zu müssen. Sparen kann man nicht nur durch einstampfen – sondern auch durch „besser machen“. Positiv betrachtet, eignet sich die Krise dazu, sich intensiver als sonst – in Zeiten hoher Auslastung, wenn dafür gar keine Zeit übrig ist – mit der eigenen Organisation und den internen Abläufen zu beschäftigen.
Schwachstellen identifizieren
Conrads: “Aktuell ist ein günstiger Zeitpunkt dafür, Schwachstellen zu identifizieren und somit optimal aufgestellt zu sein, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Wer jetzt die Personalentwicklung nicht stoppt, sondern in schlanke Prozesse und technische Unterstützung investiert, hat gute Aussichten, später besser dazustehen.”
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
