„Wer fragt, der führt, und wer führt, der gewinnt.“ Ein vielzitierter Satz der sich in der Praxis sowohl im privaten als auch speziell im beruflichen Kontext bewährt hat. Doch es ist sehr wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Schwierige Situationen lassen sich so erfolgreicher meistern.
Es gibt viele, viele unterschiedliche Fragetechniken, die ganz neue Möglichkeiten eröffnen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fragearten:
Die offene Frage
Bei der offenen Frage steht das Fragewort am Anfang. Die Antwort kann nicht „Ja“ oder „Nein“ lauten; meist muss in einem ganzen Satz geantwortet werden.
Beispiel: „Wo gehen wir heute Mittag essen?“,
„Wie hat dir der Film gefallen?“
Die geschlossene Frage
Bei der geschlossenen Frage steht das Verb (oder Hilfsverb) am Satzanfang. Die Antwort kann nur aus einem „Ja“, „Nein“ oder „Vielleicht“ bestehen.
Beispiel: „Möchtest du ein Mittagessen gehen?“,
“Gefällt dir der Film?“
Meist ist es sinnvoller, eine offene Frage zu stellen, um eine genauere Antwort zu erhalten. Lediglich am Ende eines Verkaufsgespräches, gegenüber Non-Stop-Rednern und gegenüber Unentschlossenen ist es besser, eine geschlossene Frage zu wählen.
Legen Sie nach jeder Frage eine Pause ein, damit Ihr Gesprächspartner antworten kann. Und: Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, nach Ihrer eigentlichen Frage noch eine Erklärung nachzuschieben – auch nicht, wenn Ihr Gegenüber sich mit seiner Antwort Zeit lässt. Wenn Sie Ihre Frage gestellt haben, müssen Sie nur geduldig sein, aufmerksam zuhören und gegebenenfalls noch einmal zurückfragen.
Abgelegt unter Tipps — Zum Gesamt-Archiv »
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
