Nachgebloggt von Mirko Kaminski zum Thema “Wertschätzung der Mitarbeiter”:
Unternehmen, die ihre Mitarbeiter wirklich wertschätzen, verstärken deren Motivation und setzen verblüffende Energien frei. Mitarbeiter haben mehr Spaß an der Arbeit, setzen sich stärker ein, übernehmen gern und mehr Verantwortung, identifizieren sich in höherem Maße mit ihrem Unternehmen, mit der Marke, mit den Produkten und Leistungen. Und dies gilt für alle Branchen.
Was aber bedeutet Wertschätzung eigentlich?
Worin schlägt sich Wertschätzung eigentlich nieder? Wertschätzung meint, seine Mitarbeiter zu achten, ihnen Respekt zu zollen. Wertschätzung drückt sich u. a. darin aus, dass Mitarbeiter als mündig, als engagiert, als verantwortungsbewusst, als die Quelle des Unternehmenserfolgs betrachtet werden. Das heißt: Sie sind am besten dafür qualifiziert und geeignet, das Unternehmen in herausfordernden Zeiten neu aufzustellen, Lösungen zu erarbeiten, Einsparpotenziale zu identifizieren. Dies gipfelt in dem Motto: „Lass es die Mitarbeiter machen!“ Und für dieses Machen muss ihnen Zeit gelassen werden. Der Reflex vieler Manager ist augenblicklich eher ein gegenläufiger: aktionistische Lösungen überstülpen, die Kontrolle verstärken und so Mitarbeiter weiter entmündigen. Sie lassen sich hinreißen, die interne Kommunikation zu drosseln und bei der kargen Information von oben nach unten womöglich noch zu tricksen sowie nahezu allein über Zielvorgaben zu führen und ohne Mitarbeiterbeteiligung entwickelte, zementierte Strukturen und Prozesse aufzuoktroyieren. All dies zeugt eher von Geringschätzung und einem Menschenbild, das vom unmündigen, wenig engagierten, nicht selbst denkenden Mitarbeiter ausgeht.
Abgelegt unter Mitarbeiterführung — Zum Gesamt-Archiv »
Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
