Nutzenargumentation á la Apple

10.11.2010

Eines gleich vorweg: Ich selbst bin kein Apple-Anhänger, benutze daher auch kein MacBook, keinen iPod, kein iPhone und auch kein iPad. Dennoch fand ich vor kurzem in einem Interview mit Apple-Mitgründer Steve Wozniak eine spannende Aussage, die aus meiner Sicht die nutzenorientierte Kommunikation von technischen Details ideal wiedergibt:

Steve Jobs und Steve Wozniak ergänzten sich als Team perfekt – Wozniak als Bastler und Jobs als Geschäftsmann. „Wir wollten Computer einfacher machen. Steves Ansatz war es, dass sich die Nutzer nicht für die Technologie dahinter interessieren. Das war logisch, denn er war ja auch kein Programmierer und Techniker.“

Der Rest ist (Erfolgs-)Geschichte. Jeder von uns, der sich ein neues technisches Gerät zulegt, fragt nach dem Nutzen desselben. Vielleicht noch nach dem Betriebssystem und nach ein paar technische Grunddaten. Aber dann ist schon Schluss.

Fazit

Ähnlich sollten wir wohl auch öfters die Kommunikation von technischen Fakten (schriftlich oder verbal) ausrichten. Nicht die detaillierten technischen Details sind es, die unsere Kunden vom Hocker reißen, sondern der Nutzen und die Vorteile. So gesehen können wir noch einiges von Apple & Co. lernen.

Abgelegt unter Kommunikation bei Technikern —  Zum Gesamt-Archiv »

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