“IT-Projekte scheitern zu einem großen Teil an der mangelnden Wertschätzung für Projektmanager und ihre Arbeit.” So lautet der markige Titel eines Interviews mit dem Projektberater Hauke Thun im Online-Portal CIO.
In dem Artikel wird auch das “regelmäßige Scheitern von IT-Projekten” angesprochen.
Die einen halten IT-Mitarbeiter per sé für nicht geeignet, weil sie den Fokus zu sehr auf technische Fragen legten. Andere sehen unerfahrene Projektmanager als Grundübel an: Die lassen sich von oben steuern, anstatt klar die Projektziele zu verfolgen. Immer wieder taucht auch mangelnde Kommunikation in den Projektteams als mögliche Ursache des Misserfolgs auf.
Ein Körnchen Wahrheit steckt sicherlich in all diesen Aussagen. Auch die Annahme Thuns, dass mangelnde Wertschätzung der Firmen für die Projektarbeit oft ausschlaggebend für das Scheitern eines Projektes ist, hat was für sich. Besonders hat mich die Forderung Thuns nach einem separaten Weiterbildungsschiene für Projektmanager angesprochen. Richtig: Führen im Projekt ist nicht gleich Führen in der Linienhierarchie. Die Organisations-, Koordinations- und Kommunikationsaufgaben in Projekten sind ungleich vielschichtiger. Schade, dass viele Unternehmen noch immer dieses Potenzial brachliegen lassen.
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf Twitter
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)