Als erste Europäerin überhaupt ist die Zürcher Usability-Pionierin Silvia Zimmermann an die Spitze der internationalen Usability Professionals Association gewählt worden. Sie hat ihr Amt am 1. Januar 2009 angetreten und wird sich im Rahmen ihrer neuen Aufgabe weltweit noch intensiver für benutzerfreundliche Technik engagieren.
Einfach zu bedienende Technik
Die UPA vereint mehr als 10.000 Usability-Profis aus der ganzen Welt. Ihre gemeinsame Überzeugung: Technik muss so einfach wie möglich zu bedienen sein. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sich die UPA von einer amerikanischen zu einer globalen Vereinigung entwickelt. Heute sind mehr als die Hälfte der 47 regionalen Verbände außerhalb der USA angesiedelt. In Europa gibt es derzeit zehn regionale UPA-Gruppen, eine davon in der Schweiz.
Silvia Zimmermann hat 2003 das Schweizer Chapter initiiert und mitgegründet. Sie ist Leiterin des Instituts für Software-Ergonomie und Usability in Zürich und berät Unternehmen in allen für Usability relevanten Fragestellungen. Als Usability-Expertin beschäftigt sie sich seit mehr als zwölf Jahren auf nationaler und internationaler Ebene mit dem Thema benutzerfreundliche Technik. 2006 wurde sie Direktorin der UPA, seit 2008 ist sie Vizepräsidentin.
Simple Technik ein weltweites Anliegen
Mit der einstimmig erfolgten Wahl von Silvia Zimmermann zur Präsidentin hat die UPA erneut ein klares Signal für mehr Internationalität gesetzt. Silvia Zimmermann hierzu: “Die Dominanz der USA in Sachen Usability und User Experience wird oft kritisiert. Unsere Arbeit in der UPA zeigt aber, dass einfach nutzbare Technik ein weltweites Anliegen ist. Gerade Experten aus Europa und Asien haben in den letzten Jahren stark aufgeholt.”
[Quelle: Pressetext Austria]
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Verfasst von Andreas Reisenbauer

Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
