Spitzenforschungszentren ins rechte Licht gerückt

04.11.2009

Im Trainingsalltag sind direkte Erfolge nicht immer erkennbar. Umso erfreulicher ist es, wenn Kunden aus Seminaren einen klaren Nutzen für ihr Kerngeschäft ziehen. Gelungen ist das wieder einmal zuletzt bei zwei von mir begleitenden Unternehmen:

Beide Unternehmen sind im Technopol und Technologiezentrum Wiener Neustadt angesiedelt und haben vor kurzem die Genehmigung von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG für ein K2-Spitzenforschungszentrum (AC²T research GmbH) und K1-Spitzenforschungszentrum (Integrated Microsystems Austria GmbH) erhalten. Damit wurden 76 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung am Standort Wr. Neustadt gesichert!

Meine Aufgabe bestand darin, die Führungskräfte der beiden Kompetenzzentren für Tribologie und Medizintechnik in der Vorbereitung der halbstündigen Präsentationen bei der FFG zu unterstützen. In ihren Projektanträgen mussten die Antragsteller nicht nur ihre bisherige Arbeit minutiös dokumentieren, als auch den Nutzen ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie die Zukunftsperspektiven aufzeigen. Die Rechnung ist aufgegangen, dementsprechend groß ist auch die Freude bei den beiden Spitzenforschungszentren:

“Wir haben 2002 mit 7 MitarbeiterInnen in Wiener Neustadt als kleines K-plus Forschungszentrum begonnen, heute haben wir rund 75 MitarbeiterInnen und unsere Ergebnisse sind europaweit anerkannt. Als K2-Zentrum werden wir auf bis zu 180 MitarbeiterInnen anwachsen. Wir haben die kritische Masse erreicht, um in der internationalen Spitzenliga zu arbeiten”

Prof. Friedrich Franek und Dr. Andreas Pauschitz, AC²T research GmbH

“Die zukünftigen Anforderungen an das Gesundheitssystem, wie verbesserte und sichere aber gleichzeitig kostengünstigere Behandlungsmethoden für alle Bevölkerungsschichten, sind eine große Herausforderung. Daher müssen schon heute Investitionen in neues Know-how getätigt werden. In Wiener Neustadt wird das „Austrian Center for Medical Innovation and Technology“ einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.”

DI Martin Gaggl, Integrated Microsystems Austria GmbH

(von links: Dr. Andreas Pauschitz, Prof. Dr. Friedrich Franek, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, KO Mag. Klaus Schneeberger, Dr. Gernot Kronreif, DI Martin Gaggl)

So geht es weiter:

K2-Zentrum „XTribology“

Das K2-Zentrum „XTribology“ wird auf internationaler wissenschaftlicher Ebene grundlegendes Wissen über Tribologie (Reibung und Verschleiß) erarbeiten und dabei Ergebnisse mit hohem Innovationspotential generieren. Ziel ist die Realisierung von neuartigen Werk- und Schmierstoffen zur Optimierung des Reibungsniveaus und der Reduktion von Verschleiß, Materialeinsatz und Energiebedarf, und damit einhergehend weniger Umweltbelastung. Zahlreiche internationale und nationale Unternehmen beteiligen sich als Unternehmenspartner. (Bei K2 Zentren handelt es sich um besonders ambitionierte Forschungsprogramme, die in einem hohem Ausmaß international sichtbar und international vernetzt sind.)

K1-Zentrum „Austrian Center for Medical Innovation and Technology – ACMIT“

Das K1-Zentrum „Austrian Center for Medical Innovation and Technology – ACMIT“ wird sich mit der Entwicklung der nächsten Generation von chirurgischen Geräten und Medizinrobotern beschäftigen. Dafür werden die bestehenden Kompetenzen aus den Bereichen Mikrosystemtechnik und Sensorik in Verbindung mit Medizinrobotik gebündelt, und mit internationalen Forschungsgruppen und führenden Unternehmen zusammengearbeitet. An diesem in Österreich einmaligem Forschungszentrum werden in vier Forschungsschwerpunkten unter Anderem neue verbesserte Technologien für minimal-invasive chirurgische Eingriffe entwickelt. (K1-Zentren sind Kompetenzzentren, die im Rahmen eines von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Programms Forschung von akademischer und wirtschaftlicher Relevanz betreiben)

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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>

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