Nur etwas mehr als ein Fünftel der Wissenschaftler in Österreich sind weiblich. Österreich liegt damit beim Frauenanteil in der Forschung unter dem EU-Durchschnitt. Das zeigen die neuen Shefigures 2006 der EU-Kommission. Um mehr Frauen in die Forschung zu bringen, ist es nach Ansicht von EU-Kommissar für Forschung Janez Potocnik nötig, dass Politik, Universitäten und Betriebe mitspielen. Laut Josefine van Zanten von Hewlett Packard fängt das Problem bereits in den Schulen an. So würden Lehrer nachweislich in Fächern wie Physik oder Mathematik Burschen mehr Zeit widmen als Mädchen.
Wenn es in den Betrieben an der Basis an Frauen in technischen Berufen fehle, so sei es auch schwer, “Stars” heraus zu arbeiten und in leitende Positionen zu bringen. Grundsätzlich bräuchten forschungsintensive Betriebe “die besten Köpfe” unabhängig vom Geschlecht für das wirtschaftliche Florieren. Zurückzuführen ist die geringe Frauenquote vor allem auf den niedrigen Forscherinnen-Anteil im Industriesektor, wo in Österreich nur zehn Prozent aller Wissenschaftler weiblich sind.
Wagt sich nun ein Frau in die geheiligte Männerdomäne als Technikerin oder Wissenschaftern, ist sie mit Vorurteilen und Abqualifizierungen konfrontiert. Dafür hat SYSCOMM mit dem Seminar ****** Abhilfe parat.
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Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
