Warum wird eigentlich von Technikern verlangt, die Sprache der “anderen”, sprich den weniger technisch versierten Menschen zu sprechen?
Oberflächlich gesehen könnte man meinen, dass Techniker sich sehr oft in einer Art Sales-Situation (Kommunikation mit Auftraggeber, Kunden, Einkäufern etc.) befinden und schließlich ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Mann oder die Frau bringen müssen.
Doch auch Ärzte, Rechtsanwälte und Finanzgenies müssen etwas “verkaufen” und sprechen eine ganz spezifische Sprache. Diesen wird es allerdings seltener als bei Technikern angekreidet, nicht in der Sprache des “Normalsterblichen” zu sprechen.
Hier eine kleine Sammlung von Antworten auf diese Frage, wie ich sie sehr oft in meinen Seminaren an die Gruppe stelle:
- Weil wir Techniker Antworten erwarten
- Weil wir Techniker wollen, dass das, was wir geschaffen haben richtig und möglichst auch in aller technischen Pracht benutzt wird
- Indem wir uns gängigen Formulierungen anpassen, vermitteln wir ein Bild. Wenn es Begehren weckt – umso besser
- Wenn dem Gegenüber nicht in der ersten Minute des Gesprächs klar gemacht werden kann, dass sich eine Investition oder ein Produkt rechnet, hat der Techniker verloren
- Bei Ärzten und Anwälten weiß der Normalverbraucher, was er bekommt. Das Warum ist dabei nebensächlich. Bei Entscheidungen über technische Details stehen aber nur zwei Fragen im Raum: Was kostet es mich und was bringt es mir?
to be continued…
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Verfasst von Andreas Reisenbauer
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
