Möchte diesen Beitrag mit einem provokanten Zitat von Immanuel Kant beginnen:
“Der schöne Verstand wählt zu seinen Gegenständen alles was mit dem feineren Gefühl nahe verwandt ist und überlässt abstrakte Spekulationen oder Erkenntnisse die nützlich aber trocken sind dem emsigen gründlichen und tiefem Verstande. Das Frauenzimmer wird demnach keine Geometrie lernen.“
Diese Aussage unterstreicht wohl deutlich die geschichtliche Entwicklung der Rollenbilder vor 250 Jahren. Bereits hier wird dem Mann die technische Ader zugeschrieben und der Frau die enge Verbundenheit zum Gefühl anerkannt. Die Wahl des Berufes Techniker schien damals beinahe als ein Unterstreichen der Männlichkeit verstanden worden sein.
Und dennoch möchte ich hier eine Frage aufwerfen, die auch bei meinen Seminaren immer wieder auftaucht:
Frauen wird in kommunikativen Belangen ein besseres Feingefühl attestiert, auf das Gegenüber wird mehr eingegangen wie es männliche Pendants tun.
Wie verhält sich ihrer Einschätzung nach die Lage bei Technikerinnen, wenn sie beispielsweise mit Nicht-Technikern auf einem fachlichen Niveau diskutieren müssen?
Was ist anders? Können diese Damen besser mit dieser Problematik umgehen als ihre männlichen Kollegen?
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Verfasst von Andreas Reisenbauer
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
