Im Personaler Blog fand ich gestern einen Beitrag zum Thema Management-Coaching. Darin wird auf einen Artikel von Achim Mollbach in der Zeitschrift Organisationsberatung, Supervision und Coaching verwiesen. Die darin getätigten Aussagen von Herrn Mollbach, Principal bei Kienbaum Management Consultants, kann ich jedoch nicht teilen.
Besonders folgende Aussage hat bei mir ein Schmunzeln ausgelöst:
Dabei geht es beim Management-Coaching nicht primär um Expertenberatung im Sinne von inhaltlichen Lösungsangeboten durch den Coach. Vielmehr unterstützt der Coach den Klienten dabei, im Blick auf eine bestimmte Managementaufgabe der -situation sein Managementhandeln und dessen Grundlagen kritisch zu hinterfragen, Handlungsalternativen zu entwickeln und zu bewerten mit dem Ziel einer erfolgreichen Ausübung der Managementfunktion und der erfolgreichen Bewältigung einer (schwierigen) Managementaufgabe.”
Das stimmt zwar alles inhaltlich, dies allerdings als völlig andere oder neuartige Coaching-Methode zu “verkaufen”, ist doch aus meiner Sicht ein wenig weit hergeholt. Denn die oben geschilderte Vorgangsweise gibt es in jedem professionellen Coachingprozess, nicht nur mit Managern und Führungskräften, sondern auch mit “einfachen Mitarbeitern”. Und mit Beratung, wie auch im Artikel ausgeführt, hat mit Coaching ohnehin nichts am Hut. Für mich leider wieder ein Beispiel, wie das Thema Coaching falsch verstanden oder intepretiert wird.
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
