In einem älteren Blogbeitrag von Fritz B. Simon habe ich einen spannenden Gedanken über den Abspann in Kinofilmen gelesen. Natürlich reißt die Aufzählung der gesamten Filmcrew niemand vom Hocker. Simon stellte aber einen interessanten Bezug zum Organisationskontext dar.
Das ist außergewöhnlich, da sonst in organisationalen Kontexten ja die Anonymität der Akteure (und ihre Austauschbarkeit) ein charakteristisches Merkmal ist.
Simons Schlussfolgerung daraus:
Aus welcher Tradition mag sich dieses spezifische Kulturmerkmal der Filmindustrie entwickelt haben? Dem künstlerischen Umfeld? Jeder eine Diva? Auch der Assistent des Kochs? Auf jeden Fall wohl ein System, in dem Personen im Mittelpunkt des Interesses stehen.
Recht hat er! Wie viele Organisationen können von sich behaupten, dass die darin befindlichen Personen im Mittelpunkt stehen? Und wie steht es um den Glanz der “Hauptakteure”? Überstrahlt dieser alle anderen fleißigen Personen im Hintergrund, die ebenso ihr Scherflein zum Wohl der Organisation beitragen?
Und warum bloß fällt mir bei diesem Thema nur ein Wort ein: Wertschätzung
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
