Über den Elevator Pitch habe ich in diesem Blog schon öfters geschrieben. Hannes Treichl stellt heute einen Mitschnitt von einem Seminar von Michael Port vor. Dieser vertritt die begrüßenswerte These, dass man auf seine Gesprächspartner eher als Zuhörer und als Fragender eingehen sollte. Ein interessantes Video, das wieder einmal die Theorie unterstützt: “Wer fragt, der führt.”
Und meine Ergänzung dazu: “Wer zuhört, weiß auch wohin das Gespräch führen wird.”
Grundsätzlich finde ich das Konzept des Elevator Pitches aber nicht so schlecht. Peinlich wird es nur, wenn dieses Konzept nach Punkt und Beistrich umgesetzt wird. Dann wirkt es aufgesetzt und hölzern. Beim Smalltalk, Netzwerktreffen und Neukundengespräche ist es meiner Ansicht nach aber sehr wichtig, dem Gegenüber in einigen wenigen Sätzen sagen zu können, was man so tut.
Mir ist es selbst in meinen Anfangsjahren meiner Selbständigkeit ergangen, dass ich nicht in wenigen Momenten beschreiben konnte, was der Kernfokus meiner Arbeit ist. In einem Kundengespräch hat mich dann der Geschäftsführer einer IT-Firma folgendes gefragt: “Was kann ich bei Ihnen kaufen?”
Das Ziel dieser Frage war klar – er wollte die Sache auf den Punkt bringen und wissen, wie ich ihn mit meinem Unternehmen unterstützen kann. Damals war ich dazu in der Schnelle nicht fähig. Doch durch die Tiefen lernt man bekanntlich am schnellsten. ;-)
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Verfasst von Andreas Reisenbauer
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
