Sehr oft wird uns Trainern angelastet, dass wir zwar theoretisch recht viel über bessere Kommunikationsabläufe in Unternehmen Bescheid wissen. Die Niederungen der Praxis seien uns allerdings fremd, da die berufliche Vergangenheit als Angestellter in Unternehmen doch schon ein wenig her sei.
Mitunter mag diese Kritik auch gerechtfertigt sein. Termindruck, “Stellungskämpfe” unter den Mitarbeitern und manchmal oft unrealistische Vorgaben lassen so manchen guten Trainingsinput im Alltag rasch verblassen.
Deswegen erachte ich es auch als immens wichtig, wenn man als Trainer hie und da detaillierter in Unternehmensstrukturen eintaucht und bei bestimmten Projekten mitarbeitet.
So ein Fall ist bei mir nun eingetreten. Ich wurde von einem treuen Kunden eingeladen, bei der Konzeptionierung eines technischen Produktkataloges meine Kenntnisse über aussagekräftige und nutzenorientierte technische Texte einzubringen. Als Leiter einer Arbeitsgruppe werde ich selbst bei diesem auf neun Monate anberaumten Projekt “Hand anlegen” und gemeinsam unter der Ägide eines Projektleiters mit sieben weiteren Arbeitsgruppenleitern das Unternehmen unterstützen. In Summe werden wohl bis zu 40 Personen gleichzeitig in unterschiedlichster Form an diesem Projekt arbeiten.
Erfahrungsberichte
Warum ich hier darüber schreibe? Weil ich gerne den Lesern meines Blogs in bestimmten Abständen über meine Erfahrungen in diesem Projekt aus zwei Perspektiven einen Einblick geben möchte. In loser Reihenfolge werde ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen in der Rolle als Projektmitarbeiter, andererseits in meiner Rolle als externer Betrachter wiedergeben. Ich bin mir sicher, dass dies eine spannende Erfahrung sein wird und freue mich, wenn ich Sie teilhaben lassen kann.
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Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
