Ein Tweet von ORF-Wirtschaftsexperte Dieter Bornemann, den ich aufgrund seiner profunden Wirtschaftsanalysen persönlich sehr schätze, hat mich – wieder einmal – auf eine gängige Praxis in vielen europäischen Betrieben aufmerksam gemacht. Angehenden Managern wird meist kurze Zeit nach ihrem Uni-Abschluss ein Trainee-Programm angeboten.
So lässt es sich leichter die Manager-Karriereleiter emporklimmen und natürlich wird den Jungakademikern auch das betriebswirtschaftliche Rüstzeug für den Alltag mitgegeben. Selbstverständlich ist an diesen Programmen, wie es z. B. bei Orange Austria praktiziert wird, nichts auszusetzen. Da ich mit meinen Trainings und Coachings eher an der Basis, sprich bis zur Team- oder Abteilungsleiterebene arbeite, erfüllt mich diese Tendenz schon mit einem weinenden Auge. Denn diese Führungskräfte werden auf ihre mannigfaltigen Aufgaben oft nicht oder unzureichend vorbereitet. Auf ein Führungskräfteseminar oder einen Führungskräfte-Lehrgang werden sie in vielen Fällen erst dann entsendet, wenn es im Gebälk kracht. Daher die unverhohlene Forderung:
Mehr Trainee-Programme auch in den “unteren” Etagen von Unternehmen!
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Verfasst von Andreas Reisenbauer – folgen Sie Ihm auch auf <a href="http://twitter.com/AReisenbauer" target="_blank">Twitter</a>
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)
