Einführung
In einer Systemaufstellung (im Wirtschaft-Kontext oft auch Organisationsaufstellung genannt) werden sowohl konkrete Personen als auch abstrakte Elemente wie etwa
- Ziele
- Produkte
- Kunden
- Marken
durch so genannte Stellvertreter oder Repräsentanten dargestellt. Diese Personen werden räumlich “aufgestellt” und dadurch in Bezug zueinander gebracht. Das dabei erzeugte Bild und die Rückmeldungen und Wahrnehmungen der Stellvertreter geben eine Fülle von Informationen über die Dynamik in diesem System. Der Anliegenbringer (Führungskraft, Projektleiter, Teamleiter, Abteilungsleiter, Personalentwickler etc.) bekommt einen klaren Blick auf alle Aspekte eines Problems und kann mit diesem Wissen neue Lösungsvarianten entwickeln. Begleiter werden die Systemaufstellungen durch einen Leiter, der sich in der Rolle eines Gastgebers versteht.
Schrittweise Bearbeitung des Anliegens
- Klärung des Anliegens in einem Vorgespräch durch den Leiter der Aufstellung
- Auswahl von Stellvertretern/Repräsentanten durch den Anliegenbringer
- Aufstellung: Dieser Prozess wird vom Anliegenbringer von außen miterlebt, um die Dynamik des Systems noch besser fassen und überblicken zu können. Die Lösung wird durch Interventionen des Aufstellungsleiters gemeinsam mit dem Anliegenbringer gesucht.
- Nachbesprechung und – falls notwendig – Integration des erreichten Lösungsbildes in einem gesonderten Coachingprozess
Andreas Reisenbauer
(SYSCOMM-Inhaber)